Wanderritt Waldviertel
v. 10.-16. Juli 2011

Für dieses Jahr haben wir uns vorgenommen, wieder einmal ins schöne Waldviertel zu reiten. Wir, das sind Bianca mit Quarda, Marlies mit Sunny, Birgit mit Bruno, Patrick mit Lea, Sabine und Kathi auf Ravenna, sowie ich, Irene, auf Bandit.
Um die Etappen besser aufzuteilen, war der erste Tag nur ein halber, das heißt wir sind am Sonntag nachmittags bei schönem Wetter nach Mühlbach am Manhartsberg geritten. Die Pferde übernachteten auf einer schönen Wiesenkoppel und die Reiter hatten Zimmer im Gasthaus Berger in Zemling.


 

 

 

Am nächsten Morgen ging es dann weiter in Richtung Stiefern am Kamp. Eine schon altbekannte Strecke, dann das Stiefernbachtal entlang – das zwar wunderschön war, aber leider gab es dort Millionen von Bremsen. Unsere verschiedensten Bremsenmittel kamen zum Einsatz, aber wirklich gut war leider kein einziges!!!!!!
Nach Schiltern ritten wir durch das Loisbachtal und hier gab es dann endlich unsere verspätete Mittagsrast. Stefan hatte schon alles vorbereitet und wir konnten uns stärken. Unser Weg führte uns an Gföhl vorbei zum Wirtshaus Gamerith, wo wir und unsere Pferde übernachteten.
Der dritte Tag führte uns dann durch Rastenfeld und über den Stausee Ottenstein. Wir mussten den Stausee auf der Straße(Fußweg) überqueren, das war natürlich sehr spannend, aber unsere wanderritterprobten Pferde waren wirklich superbrav!
Dann durch den Wald hinunter zu einem Ausläufer des Stausees – hier war es wirklich schön - idyllisch! Durch Friedersbach und an der Landwirtschaftlichen Fachschule in Zwettl vorbei kamen wir nach Rudmanns, wo unser Mittagessen schon auf uns wartete. Dann mussten wir durch Zwettl durch! Ganz cool marschierten unsere Pferde über den Kreisverkehr, bei ziemlich starkem Verkehrsaufkommen! Aber das war alles kein Problem! Dann teilweise den Reitwanderweg und den Wanderweg 611 entlang, und selbst die Wanderwegmarkierung war alles andere als verläßlich. Aber wir haben natürlich trotzdem unser Ziel erreicht: Freestyle Stable in Bernschlag. Joe und seine Frau –Quarter-Züchter - verwöhnten uns mit einem leckeren Abendessen. Unsere Pferde übernachteten in Bernschlag und wir wohnten im Gasthaus Klang in Echsenbach. Hier wollten wir ja zwei Tage bleiben.

 

Am nächsten Morgen war es wie bisher schön und heiß. Joe übernahm an diesem Tag die Führung und zeigte uns die Umgebung wo auch der Truppenübungsplatz Allentsteig dazugehört. Auf bestimmten Wegen darf man sogar durchreiten, aber es war nicht besonders spektakulär – eigentlich auch nur Waldviertel pur, also wunderschön!
Da Bianca Medikamente brauchte ritten wir auch direkt nach Allentsteig hinein zur Apotheke und da wir ja auch Hunger hatten, holten wir uns Kebabs fürs Mittagessen. Auf einer Wiese etwas außerhalb machten wir dann Mittagsrast, dann ging es zurück nach Bernschlag. Da es in der Zwischenzeit wirklich heiß geworden war gingen wir am Nachmittag im Badeteich von Echsenbach schwimmen und unsere Pferde durften sich auf der Weide ausrasten. Sabine musste nun nach Hause fahren und Kathi nahm ihren Platz auf Ravenna ein.
Der nächste Tag brachte dann den Wetterumschwung – es regnete! Aber unsere Etappe war ja für heute nur sehr kurz, so konnten wir abwarten, bis der Regen nachließ, und wir kamen fast trocken zu unserer nächsten Station in Merkenbrechts. Hier waren wir bei der Familie Limberger untergebracht. Wir Reiter in einer netten Wohnung und unsere Pferde auf einer Wiesenkoppel. Zum Abendessen bekamen wir Steaks ….mmmh.
Der nächste Morgen begann trüb aber trocken. Dann begann es allerdings zu regnen und hörte nicht wieder auf! Wir kürzten die Strecke so gut es ging und kamen ziemlich durchgefroren in Gallien bei Horn an. Dort wartete Stefan schon mit dem Mittagessen auf uns. Der Nachmittag war aber schon wieder sonnig und natürlich auch heiß! Die Grenze zum Weinviertel – hier hatte es gar nicht geregnet!
Unsere letzte Station war in Rafing bei Karl Geist, einem Quarterzüchter. Hier waren die Pferde untergebracht, wir Reiter schliefen in einer Pension nicht weit davon. Leider hatte Ravenna leicht zu lahmen begonnen – also mussten sie und ihre Reiterin Kathi leider auf den letzten Tag verzichten. Stefan übernahm den Rücktransport mit dem Pferdehänger.
Am Abend holte uns Susanne ab und spielte Taxi nach Obermixnitz, wo ihr Freund Stefan einen Heurigen hatte, zum Abendessen. Super!
Karl begleitete uns das erste Stück der letzten Etappe! Nun hatten wir sie wieder, die Wiesenwege des schönen Weinviertels. Die Schmida entlang – eine Galoppstrecke nach der anderen. Unsere Pferde waren noch immer sehr lauffreudig, und das nach einer Woche Wanderritt! So waren wir ziemlich schnell zu Hause.

Insgesamt war das Wetter ziemlich gemischt, auch die Bremsen waren teilweise sehr lästig, aber alles in allem war es wieder ein wunderschöner Wanderritt! Das Waldviertel ist immer einen Ritt wert!

 

Hier gibt es die Fotos.